Warum Yoga auch ein Männersport ist

Ob Yoga die Schlaftablette unter den populären Sportarten ist oder das Powernapping der künftigen Männergeneration, ist eine Frage der Perspektive. Drei Varianten, die den Frauensport zum Ressourcen Management der Zukunft  machen könnt

Die moderne Welt verlangt uns viel ab. Rund um die Uhr müssen wir erreichbar sein, werden mit Werbung zugemüllt, mit Nachrichten, News und Informationen bombardiert, von einem unglaublichen Angebot an Freizeitaktivitäten überrumpelt, die meisten sind täglich irgendwie dem Verkehrsstress oder- lärm ausgeliefert und wer Familie hat, dem brauch ich eigentlich nichts mehr zu erzählen.

Ich frage mich: warum tun gerade Männer, die bekanntlich in der Arbeitswelt häufiger unter Druck stehen, weil auf ihren Schultern mehr Verantwortung oder gar ein ganzes Unternehmen lastet, so selten etwas zur Entspannung? Klar das Argument «Keine Zeit» zieht immer, aber wer keine Zeit mehr für ein zwei Entspannungsübungen findet, hätte sie vermutlich am nötigsten.

Die Medien weisen dauernd darauf hin: Frauen sind entspannter, können mit Emotionen besser umgehen, leben gesünder. Frauen machen Yoga, könnte man da noch ergänzen. Tatsächlich ist die Meinung darüber, dass Yoga Frauensache ist, überaus populär. Dabei gäbe es einige Yogaarten, von denen das Geschlecht, das immer stark sein muss, hell begeistert wäre. Machen wir also den Perspektivenwechsel und fragen: Welche Yogaarten passen zu den Männern?

Pimp your soul!
Beim Yoga geht es in erster Linie darum, dass wir unsere fünf Sinne zügeln, ganz nach den Wort Yoga (anspannen, anschirren und davon abgeleitet: Den Körper an die Seele anspannen). In Männersprache kann man sagen, es geht um Ressourcen Management. Denn um unsere Kräfte gezielt einzusetzen, müssen wir sie bündeln und lenken können. Es macht also durchaus auch für gestresste Manager Sinn, wenn sie lernen, ihre Konzentration zu lenken und damit verbunden schneller zur Ruhe kommen und abschalten können.
Da Yoga bereits vor geraumer Zeit Einzug in die westliche Welt gehalten hat, wurde der Trendsport permanent weiterentwickelt.

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