Ruhepausen im Sport...

Sechs Tage sollst du arbeiten, am siebten Tag sollst du ruhen”, heißt es im Alten Testament. Erholung ist seit jeher ein menschliches Bedürfnis. Der Anspruch auf Ruhe und Erholung ist zunehmend, da in unserem stressigen Alltag Zeit zu haben nicht der Norm entspricht. In unserer knapp bemessener freien Zeit üben wir dann meist ein Hobby aus oder gehen einer sportlichen Tätigkeit nach. Das ist nicht falsch, denn oft können wir genau dort abschalten und uns mental erholen. Nicht zu vergessen, dass sich auch irgendwann der Körper ausruhen sollte. Ruhepausen sind wichtig und tragen sogar zum sportlichen Erfolg bei.

 

 

Ruhepause bei normaler körperlichen Belastung

Eines ist klar: Sportlich erfolgreich wird nur derjenige, der auch seine Trainingseinheiten zu steigern vermag und regelmässig trainiert. Dass aber genau Ruhepausen und Erholungsphasen genauso zum Erfolg beitragen, wie hartes Training, vergisst der Sportler gerne. Kann sich der Körper gut regenerieren, macht er sich für das nächste Training fit und schützt so auch Muskeln, Sehnen und Gelenke vor Verletzungen.

 

Als Hobby-Sportler sollte man nicht zwingend jeden Tag trainieren – denn Pausen zeigen Erfolge. Nach einem Ausdauertraining darf man bis zum nächsten Training gerne bis zu 36 Stunden warten. Nach einem Krafttraining sind bis zu zwei Ruhetage angebracht. Das Training im Allgemeinen sollte möglichst konsequent durchgeführt werden, ohne es für längere Zeit (mehrere Wochen) zu unterbrechen. Wer sich mit dem bisherigen Training nicht wohl fühlt, sollte die Trainingseinheit eher verkürzen oder die Intensität reduzieren, als es zu unterbrechen.

 

Wie lange die Pausen zwischen den Sporteinheiten ausfallen, ist abhängig von Alter, Gesundheit, Wohlbefinden und dem Leistungsniveau des Sportlers. Dabei müssen die Pausen nicht immer von passiver Art sein, sondern können aktiv genutzt werden: Um deinem Körper die nötige Regeneration zu geben, können auch andere Sportarten ausgeübt und dabei andere Muskelgruppen trainiert werden. Hierfür eignen sich zum Beispiel Radfahren, Schwimmen, Inline-Skaten, Walking, Joggen oder Yoga – ohne sich übermässig zu verausgaben. Ein Saunagang oder eine Massage eignet sich hervorragend, um die Muskeln und den Geist zu entspannen. Zuletzt sorgt eine erholsame Nacht mit genügend Schlaf für die restliche Regeneration.