Muskelkrämpfe - wenn der Körper nein sagt...

An den Füßen kommt der Muskelkrampf häufig vor. Urplözlich taucht der Krampf auf und ist besonders schmerzhaft. Man muss schon ziemlich die Zähne zusammenbeißen, damit man nicht losschreit. Es gibt aber gute Möglichkeiten einen Krampf zu lösen.  

 

So entsteht ein Muskelkrampf

Spasmus - so heißt der Muskelkrampf bei Experten. Bretthart sind die Muskeln dabei, und der Schmerz ist stechend. Nicht nur bei Sportlern können Krämpfe auftreten.

Besonders, wenn man am wenigsten damit rechnet, entsteht ein Muskelkrampf. Im ersten Moment ist an das Lösen des Krampfes nicht zu denken.

Es ist eine sehr starke Muskelanspannung. Oft sind die Waden betroffen. Aber auch die Zehen können sich stark anspannen, besonders beim Schwimmen.

Die Ursache ist meist eine mangelnde Durchblutung. Auch eine Veränderung des Flüssigkeitshaushaltes und der Elektrolytkonzentration kann für Muskelkrämpfe verantwortlich sein.

Unterschieden werden in der Medizin drei Arten von Krämpfen: nächtliche Krämpfe, belastungsbedingte Muskelkrämpfe und Hyperventilation (zu schnelles Atmen).

 

Ihre Muskeln bestehen aus einer Menge sogenannter Molekülstränge. Diese ziehen sich zusammen, sobald es Nervenreize gibt. Die Nervenzellen wie die Muskeln arbeiten mit Schwachstrom. Das sind geladene Mineralstoffe (Ionen). Sie fließen geordnet in eine Zelle hinein und auch wieder heraus. Sobald die Signale der Nervenzellen weitergeleitet werden, wird in den Muskeln eine Reaktion ausgelöst.

Eine sehr naheliegende Ursache ist also der Mineralstoffmangel. Magnesium (Apotheke) kann helfen, die Nervenimpulse zu hemmen. Die Einnahme sollten Sie aber erst mit Ihrem Arzt absprechen. Zuerst sollte die Ursache gefunden werden.

 

So können Sie den Krampf lösen

Um den plötzlich auftretenden Schmerz zu lösen, können verschiedene Therapien eingesetzt werden. Es kommt immer auf die Ursache an. Es kann allerdings schon eine Banane helfen.

Haben Sie einen Muskelkrampf, können Sie ihn lösen, indem Sie die Muskeln dehnen - auch wenn es erst einmal noch schmerzhafter sein mag. Seien Sie dabei aber vorsichtig. Der Muskel ist durch den Muskelkrampf nicht gut durchblutet. Die Dehnbarkeit ist deshalb sehr eingeschränkt.

Bringen Sie Ihren Wasser- und auch den Elektrolythaushalt wieder in Schwung, indem Sie viel mineralienreiche Getränke trinken: Cola, Apfelschorle oder auch ein Sportgetränk.

Obst hilft auch schon mal - Aprikosen und Bananen haben einen hohen Kaliumanteil.

Massieren Sie die Stelle leicht, um den Krampf zu lösen und die Durchblutung anzuregen.

Wenn Sie hyperventiliert haben, hilft der altbewährte Plastikbeutel. Halten Sie ihn über Mund und Nase. Die Konzentration des benötigten CO2 (Kohlenstoffdioxid) steigt durch das Ein- und Ausatmen in die Tüte.

Sie sollten bei Muskelkrämpfen die Ursache ärztlich abklären lassen.